Über die Schweine hinter der Grippe…

14 11 2009

Aus der mexikanischen Tageszeitung “La Jornada”:

Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe

Pandemie der Profitg(e)ier

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz
einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Mädchen und Jungen an
Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert
von ca. 25 Cent behandelt werden könnten.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Die Masern, Lungenentzündungen und andere, mit relativ preiswerten
Impfstoffen heilbare Krankheiten rufen jedes Jahr bei fast 10 Mio.
Menschen den Tod hervor.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Aber als vor einigen Jahren die famose “Vogelgrippe” ausbrach,
überfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten.
Mengen an Tinte wurden verbraucht und beängstigende Alarmsignale ausgegeben.
Eine Epidemie, die gefährlichste von allen!

Eine Pandemie!

Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Hühner ging um den Globus.
Und trotz alledem, die Vogelgrippe hatte weltweit “nur” 250 Menschen zu
beklagen. 250 Menschen in zehn Jahren, das ist ein Mittel von 25
Menschen pro Jahr. Die normale Grippe tötet jährlich weltweit ca.
500.000 Menschen.
Eine halbe Million gegen 25 .

Einen Moment mal. Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe
veranstaltet?

Etwa weil es hinter diesen Hühnern einen “Hahn” gibt, einen Hahn mit
gefährlichen Spornen.

Der transnationale Pharmariese Roche hat von seinem famosen Tamiflu zig
Millionen Dosen alleine in den asiatischen Ländern verkauft. Obgleich
Tamiflu von zweifelhafter Wirksamkeit ist, hat die britische Regierung
14 Mio. Dosen zur Vorsorge für die Bevölkerung gekauft.
Die Vogelgrippe hat Roche und Relenza, den beiden Herstellern der
antiviralen Produkte milliardenschwere Gewinne eingespült.

Zuerst mit den Hühnern, jetzt mit den Schweinen.
Ja, jetzt beginnt die Hysterie um die Schweinegrippe.
Und alle Nachrichtensender der Erde reden nur noch davon. Jetzt redet
niemand mehr von der ökonomischen Krise, den sich wie
Geschwüre ausbreitenden Kriegen oder den Gefolterten von Guantanamo.

Nur die Schweinegrippe, die Grippe der Schweine?

Und ich frage mich, wenn es hinter den Hühnern einen großen Hahn gab,
gibt es hinter den Schweinen ein “großes Schwein”?

Was sagt ein Verantwortlicher der Roche dazu: “Wir sind sehr besorgt um
diese Epidemie, soviel Leid, darum, werden wir das wundervolle Tamiflu
zum Verkauf anbieten.”

Und zu welchem Preis verkaufen sie das wunderbare Tamiflu?
OK, wir haben es gesehen. 50 US$ das Päckchen.
50 US$ für dieses Schächtelchen Tabletten?
Verstehen Sie doch, die Wunder werden teuer bezahlt.
Das was ich verstehe ist, dass diese multinationalen Konzerne einen
guten Gewinn mit dem Leid der Menschen machen.

Die nordamerikanische Firma Gilead Sciences hält das Patent für Tamiflu.

Der größte Aktionär dieser Firma ist niemand weniger als die
verhängnisvolle Person, Donald Rumsfeld, der frühere
Verteidigungsminister der US-Administration George W. Bushs, der Urheber
des Irak-Krieges. Die Aktionäre von Roche und Relenza reiben sich die
Hände, sie sind glücklich über die neuen Millionen-Gewinne mit dem
zweifelhaften Tamiflu.

Die wirkliche Pandemie ist die Gier, die enormen Gewinne dieser
“Gesundheitssöldner”.

Wir sind nicht gegen die zu treffenden Vorbeugemaßnahmen der einzelnen
Staaten.
Aber wenn die Schweinegrippe eine so schreckliche Pandemie ist, wie sie
von den Medien angekündigt wurde, wenn die Weltgesundheitsorganisation
so besorgt ist, um diese Krankheit, warum wird sie dann nicht zum
Weltgesundheitsproblem erklärt und die Herstellung von Generika erlaubt,
um sie zu bekämpfen? Das Aufheben der Patente von Roche und Relenza und
die kostenlose Verteilung von Generika in allen Ländern, die sie
benötigen, besonders in den ärmeren, wäre die beste Lösung.

Übermitteln Sie diese Nachricht nach allen Seiten, so wie es mit
Impfstoffen gemacht wird, damit alle diese Seite der Realität dieser
“Pandemie” erkennen.





Forum Mediendesign

10 10 2009

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Unter dem anspruchsvollen Motto „Gutes Design“ treffen sich auch in diesem Jahr wieder renommierte und ausgezeichnete Designer, Künstler und Wissenschaftler beim 3. Forum Mediendesign, veranstaltet vom Studiengang Mediendesign der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH). Das Filmforum im Museum Ludwig öffnet dazu am Samstag, 7. November 2009, von 13 – 21 Uhr seine Türen.

Zu den Referenten zählen u.a.:

  • Lars Büchel, Regisseur, element e, Hamburg
  • Dieter Blum, Fotograf, Düsseldorf und Esslingen
  • Prof. Fons Hickmann, Grafikdesigner, m23, Berlin
  • Prof. Joachim Sauter, Medienkünstler & -gestalter, art+com, Berlin
  • Götz Ulmer, Geschäftsführer Kreation, Jung von Matt, Hamburg
  • Prof. Peter Wippermann, Trendforscher, Trendbüro, Hamburg

In der Anlage finden Sie erste Informationen zum Forum Mediendesign und zum Programm. Mehr zu sehen gibt es auf der Website zum Forum:

http://www.forum-mediendesign.de





Ein Yeah auf das Internet…

24 09 2009

…oder: “Wie die Internetgemeinde Politikern vorraus ist.”

Yeah.

Ich habe gestern morgen einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung gelesen. War leider sehr kurz, aber ich fand ihn für uns am Web Interessierte und hoffentlich auch politisch Interessierte so spannend, dass ich deren Homepage besucht habe um diesen zu suchen: et voilà- ich fand den Artikel, gespickt mit Youtube-Video (warum war das nicht auch in meiner Printausgabe?)…was das Internet nich alles möglich machen kann.

Zeitung lese ich trotzdem weiter.

Yeah.

http://www.sueddeutsche.de/politik/85/488480/text/

Foto: dpa / Montage: sueddeutsche.de

Jubelnde Merkel-Anhänger sind nicht gleich jubelnde Merkel-Anhänger, wie die Kanzlerin bei diversen Wahlkampfauftritten bemerkt hat. Die Internetgemeinde hat Flashmobs organisiert, die nach jedem Satz Merkels ein lautes “Yeah!” zum Besten geben. (Foto: dpa / Montage: sueddeutsche.de)




Großartig großflächig

19 09 2009

Dem ein oderer anderen könnte das Video schon bekannt sein. Rakete. Besonders empfehlenswert ist allerdings die Website- tolle Aufmachung, aber bloß die Bilder nicht entgehen lassen. Absolute Rakete.

http://www.blublu.org/





Social Web als Korrektiv

19 09 2009

Das Internet bietet verschiedene Möglichkeiten und Plattformen um auf Unrecht oder Unwahrheiten aufmerksam zu machen und diese zu publizieren und zu diskutieren.

Im “Kommunikationsblog” findet sich ein weiteres Beispiel hierfür.

Also liebe Mediendesigner: wenn ihr mal eine Imagekampagne für einen Großkonzern wie RWE zu entwickeln habt, ratet eurem Kunden vielleicht davon ab sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen…denn wer mit Lügen versucht sein Image aufzupolieren darf sich nicht wundern wenn der Schuss nach hinten losgeht. Den Rest des Beitrags lesen »








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